Zum Inhalt springen
Bread-S4

Prüfpunkt

Schritt 31 von 38 Kapitel 4 · Encoder 3: Attack

Dreh am dritten Regler.

Die Töne bekommen einen anderen Anfang: mal springen sie dich an, mal schleichen sie sich heran. Die Melodie bleibt dieselbe.

Die Taste hier spielt nur vor, wie es klingen soll. Der echte Ton kommt aus dem Lautsprecher am Brett, nicht aus dem Computer.

Kein Ton ist sofort da. Zwischen dem Moment, in dem er anfängt, und seiner vollen Lautstärke liegt immer eine kleine Zeit. Wie lang die ist, heißt Attack, auf Deutsch: der Einsatz. Zupf eine Gitarrensaite an, und der Ton ist im selben Augenblick voll da. Zack. Setzt jemand einen Bogen auf eine Geige, dauert es einen Wimpernschlag länger, und der Ton wächst. Beide spielen dieselbe Note, aber sie fangen völlig verschieden an.

Im Chip ist das eine Zahl. Sie sagt, in wie vielen winzigen Schritten die Lautstärke eines Tons von null auf voll klettert. Steht der Regler ganz links, ist sie sofort oben, und jeder Ton klingt gezupft: hart und deutlich. Drehst du auf, braucht sie länger, und jeder Ton kommt gestrichen: weich und geschoben. Bei sehr langem Einsatz ist ein Ton schon wieder vorbei, bevor er ganz laut geworden ist. Dann wird die Melodie leiser, ohne dass du an der Lautstärke gedreht hättest.

Der graue Block ist der Ton, die rote Linie seine Lautstärke: links wächst sie (Attack), rechts fällt sie (Release).

Wenn nichts passiert

Ein Kabel steckt eine Spalte daneben.

Die Löcher sind winzig und sehen alle gleich aus. Ein Kabel, das statt in Spalte 24 in Spalte 23 sitzt, wirkt genauso ordentlich. Nur hängt es dann an nichts. Geh die Kabel dieses Kapitels noch einmal durch und zähl bei jedem beide Enden nach. Die Spaltenzahlen stehen klein auf dem Brett gedruckt, und ein Finger, der mitzählt, ist keine Schande.

Noch einmal ansehen: Schritt 26 27 28 29 30

Ein Kabel steckt nicht tief genug.

Ein Steckkabel muss so weit hinein, dass der Metallstift ganz im Loch verschwindet und das Kabel von allein hält. Sitzt es nur locker obenauf, berührt es die Klammer darunter nicht, und die Verbindung gibt es einfach nicht. Fahr mit dem Finger über alle Stecker dieses Kapitels und drück jeden noch einmal nach, bis er sitzt.

Noch einmal ansehen: Schritt 26 27 28 29 30

Ein Bauteil sitzt um 180 Grad verdreht.

Chip, Audioboard und Regler passen in beide Richtungen ins Brett. Nur liegt dann jeder einzelne Pin auf der falschen Spalte. Sieh beim Bauteil dieses Kapitels nach, ob sein erster Pin wirklich auf der Spalte sitzt, die in der Anleitung steht. Zum Umdrehen ziehst du das Teil gerade nach oben heraus, drehst es und setzt es wieder auf; verbogene Pins richtest du vorsichtig mit dem Fingernagel.

Noch einmal ansehen: Schritt 25

Auch am dritten Regler kann nichts kaputtgehen. Fünf Volt aus dem USB-Anschluss, mehr ist hier nirgends. Was falsch steckt, bleibt still; kaputt geht dabei nichts.

Weiter mit Kapitel 5, Encoder 4: Release. Sieben Schritte, das letzte Kapitel.

Leertaste oder Pfeil rechts: weiter. Pfeil links: zurück.

Zurück Weiter