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Bread-S4

Schritt 2 von 38 Kapitel 1 · Audio-Fundament

Eine lila Platine mit dem Aufdruck „MAX98357A“, ein kleines Brettchen. Oben sitzt eine grüne Schraubklemme mit zwei Schrauben, unten stehen sieben Metallstifte in einer Reihe.
Das brauchst du jetzt: das Audioboard, die lila Platine mit der grünen Klemme
Das ganze Steckbrett von oben. Gelbe Ringe markieren die Löcher D12 bis D18. Dorthin kommt das Audioboard.
Übersicht: Gelb markiert ist, wohin es gehört. Zum Vergrößern antippen.

Steck das Audioboard auf das Brett, in die Löcher D12 bis D18.

Am Rand des Brettchens sitzen kleine Metallstifte. So ein Stift heißt Pin. Der Pin LRC liegt auf Spalte 12, der Pin VIN auf Spalte 18. Die Namen stehen klein auf der lila Platine. Steht LRC bei 18, dreh das Brettchen um.

Audioboard · Löcher D12 bis D18

Warum braucht es ein zweites Brettchen?

Der Chip kann rechnen, aber nicht laut sein. Was aus ihm herauskommt, sind Zahlen, Zehntausende in jeder Sekunde. Jede Zahl sagt: So weit soll der Lautsprecher gerade vorne oder hinten stehen. Zahlen hört man nicht.

Das lila Brettchen macht daraus Bewegung. In der Anleitung heißt es Audioboard, auf der Platine steht sein richtiger Name MAX98357A, und was es tut, sagt ein drittes Wort: Es ist ein Verstärker. Er nimmt die Zahlen und schiebt damit den Lautsprecher vor und zurück, kräftig genug, dass Luft in Schwingung gerät. Erst das ist Ton.

Der Weg ist also immer derselbe: erst der Chip, dann der Verstärker, dann der Lautsprecher. Fehlt das Mittelstück, bleibt alles still, obwohl der Chip fleißig weiterrechnet.

Erst der Chip, dann der Verstärker, dann der Lautsprecher. Rot ist der Weg des Tons.

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