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Bread-S4

Was du brauchst

Acht Sorten Teile, mehr nicht. Alles wird gesteckt und lässt sich wieder herausziehen; nichts davon wird heiß, und nichts hat scharfe Kanten.

Es gibt die Teile als fertiges Kit. Dann liegen sieben der acht Sorten schon im Karton, und du musst nichts aussuchen. Die achte ist der Strom, und den bringst du selbst mit: einen Computer, einen Laptop oder das Ladegerät vom Handy. Wer doch einzeln einkauft, findet in jeder Zeile die Angabe, auf die es bei diesem Teil ankommt.

Die Teile

  • Ein Breadboard, also ein Steckbrett. In der Anleitung heißt es kurz „das Brett“. Der Steckplan zählt darauf die Spalten 1 bis 63 und die Reihen A bis J und belegt bis Spalte 58. An jedem Rand liegt eine Leiste mit einer Plus- und einer Minus-Schiene, und alle laufen über die ganze Länge durch. Im Karton liegt das Brett schon dabei. Kaufst du eines einzeln, achte auf diese Beschriftung und diese Schienen. Ein bestimmtes Modell brauchst du nicht.

    Ein weißes Steckbrett von oben, quer im Bild und noch leer. In der Mitte liegen zwei lange Blöcke mit vielen kleinen Löchern, oben und unten je eine schmale Leiste mit einem roten und einem blauen Strich daneben.

  • Der Chip, ein RP2350-Zero von Waveshare. An beiden Längsseiten sind Leisten mit kleinen Metallstiften angelötet, die Fünferreihe an der Stirnseite bleibt frei.

    Ein blaues Bauteil, etwa so groß wie ein Daumen. Links sitzt ein silberner USB-Anschluss, in der Mitte steht „RP2350-Zero“, und an beiden Längsseiten läuft eine Reihe kleiner Metallstifte nach unten ins Brett.

  • Das Audioboard, ein lila MAX98357A-Modul V2.0. Ein Modul ist ein fertiges Brettchen, auf dem alles schon aufgelötet ist; du steckst es nur noch aufs Brett. Es hat eine grüne Schraubklemme für den Lautsprecher: zwei kleine Schrauben, zwischen die die Kabel des Lautsprechers geklemmt werden.

    Eine lila Platine mit dem Aufdruck „MAX98357A“, ein kleines Brettchen. Oben sitzt eine grüne Schraubklemme mit zwei Schrauben, unten stehen sieben Metallstifte in einer Reihe.

  • Ein kleiner Lautsprecher. Im Karton ist er schon am Audioboard festgeschraubt. Auf den Fotos siehst du ihn deshalb angeschraubt und nicht gesteckt. Kaufst du einen einzeln, nimm einen mit 4 Ohm und 3 Watt.

    Ein schwarzer Lautsprecher von oben, flach und rechteckig. In der Mitte sitzt eine ovale Membran, an jeder der vier Ecken ein rundes Loch.

  • Drehencoder EC11 als Modul. Das sind die vier Regler, an denen du später drehst. Am Rand sitzen fünf Metallstifte in dieser Reihenfolge: CLK, DT, SW, + und GND.

    Ein Regler von hinten: ein schwarzes Brettchen, aus dem oben eine silberne Achse zum Drehen ragt. Unten am Rand stehen fünf Metallstifte nebeneinander.

  • 27× Steckkabel mit einem Stecker an jedem Ende, 5 bis 10 Zentimeter lang. So viele Verbindungen steckst du im ganzen Aufbau. Im Karton liegen sie fertig dabei.

    Steckkabel im Brett. Oben steckt eine Reihe schwarzer Stecker nebeneinander; aus ihnen kommen Kabel in verschiedenen Farben. Darunter laufen ein rotes und ein schwarzes Kabel im Bogen nach unten und enden wieder in einem schwarzen Stecker.

  • Ein USB-C-Kabel. In Schritt 10 steckst du es in den Chip, dann spielt die erste Melodie.

    Ein schwarzes Kabel mit einem breiten schwarzen Stecker. Der Stecker steckt im silbernen Anschluss an der Schmalseite des Chips.

  • Ein Computer, ein Laptop oder das Ladegerät vom Handy. Daran steckst du das USB-Kabel. Als Einziges liegt das nicht im Karton. So etwas hast du aber zu Hause. Ohne Strom bleibt es in Schritt 10 still.

    Eine Zeichnung mit zwei Dingen nebeneinander. Links ein aufgeklappter Laptop von vorn, oben die Anzeige, unten das flache Unterteil. Rechts ein kleines Ladegerät: ein Kasten mit zwei runden Stiften oben, die in die Steckdose gehen. Unten am Ladegerät sitzt eine breite Öffnung mit rotem Grund. Dort kommt das USB-Kabel hinein.

Für Erwachsene

Der Aufbau verlangt keine Vorkenntnisse, aber Geduld und Fingerspitzengefühl. Die Löcher im Breadboard sind klein, und man muss Spaltenzahlen genau lesen können. Ab etwa zehn Jahren geht das allein, jünger mit jemandem daneben, der beim Zählen hilft.

Zeitbedarf etwa 60 Minuten für den ganzen Aufbau. Er ist in fünf Kapitel geteilt, und nach jedem Kapitel lässt sich aufhören, ohne etwas wieder abbauen zu müssen.

Sicherheit Es wird nicht gelötet und nichts geschnitten. Das fertige Gerät läuft mit fünf Volt aus einem USB-Anschluss und ist ungefährlich anzufassen. Steckt etwas falsch, bleibt es still. Was wirklich zu beachten ist: Kleinteile gehören nicht in Kindermünder, und der Lautsprecher wird laut genug, dass man ihn sich nicht ans Ohr halten sollte.

Teile bereitlegen